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Heute im Programm

Trailer-FSK

Sneak

Am 23.10.2017 wird wieder gesneaked.

Beginn um 20:00 Uhr

Film: ??? (Lasst Euch überraschen)

Eintrittspreis: 4,80 Euro

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Bayern - sagenhaft

Premiere

Am: 25.10.2017 Beginn: 20:00

Dauer: 91 Min FsK.: ab 0 Jahren

Inhalt:

Neue Dokumentation von Joseph Vilsmaier, in der er sich dieses Mal mit dem unterschiedlichen Brauchtum in den sieben Regierungsbezirken des Freistaats Bayern beschäftigt. Dabei zeigt er die verschiedenen Feste, Festspiele, Bräuche und Traditionen und erklärt, auf welche Sagen, christlichen Legenden oder historischen Ereignisse diese zurückgehen. Doch der Titel „Bayern - sagenhaft“ lässt sich auch anders verstehen, nämlich als Kompliment für die einzigartige bayerische Landschaft und für die Vielfalt in Kunst, Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft und Sport. Als Sprecherin fungiert die Kabarettistin Monika Gruber, die auch immer wieder in kurzen Sketchen zu sehen ist. Die Texte stammen von Journalist Hannes Burger, die Musik von Haindling. Gedreht wurde mit der hochmodernen und hochauflösenden Kamera Arri Alexa 65, die unter anderem auch in „The Revenant“ und „The First Avenger: Civil War“ verwendet wurde.

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Triple - Feature

Fack Ju Göthe 1+2+3

Am: 25.10.17

Beginn: 19:30 (Teil 1) - 21:45 (Teil 2) - 00:01 (Teil 3)

Dauer: 388 Min (Inkl. Pausen)

Preis für alle drei Teile: 17,50€ (Im Premium Saal 9)

Auch nur eine Mitternachtspremiere von Fack Ju Göthe 3 ist möglich

(Preis hierfür beträgt 7,50€)

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Lichtgestalten: Nostalgia de la luz – Nostalgie des Lichts

Dienstag, 24. Oktober 2017 – 19.30 Uhr

Chile 2010 - Regie: Patricio Guzmán


In der unendlichen Weite der Atacama Wüste im Norden Chiles sind sechs internationale astronomische Observatorien in Betrieb. Diese gigantischen Beobachtungsstationen des Weltraums, der Sterne und ferner Galaxien sind auf dem modernsten technischen Stand und verfügen über die heutzutage umfangreichste Forschungskapazität. Die Wissenschaftler suchen in der ältesten Vorzeit die jüngsten Lichter des Universums, um mehr über die Zukunft der Erdmenschen zu erfahren.

Nur einen Steinwurf von ihnen entfernt graben die Familien der Opfer Pinochets mit ihren bloßen Händen die Erde in den Massengräbern um. Sie sind auf der Suche der Körper ihrer «Verschwundenen». Sie brauchen die Spuren einer noch ungeklärten Vergangenheit, um für sich und ihre Kinder eine Zukunft zu erfinden.

In Santiago, der Hauptstadt, sucht die Regierung ebenfalls, sie sucht Reichtum und wirtschaftlichen Erfolg. Sie hat sich mit Herz und Seele dieser Aufgabe verschrieben und hofft den Erfolg in der materiellen Entwicklung des Landes zu finden. Die Vergangenheit Chiles vergisst sie dabei völlig.

Diese drei Suchaktionen sind der Dreh- und Angelpunkt des Dokumentarfilms NOSTALGIA DE LA LUZ. NOSTALGIA DE LA LUZ ist ein essayistischer Dokumentarfilm, dessen Themenspektrum sich im Laufe des Filmes als eine sehr poetische Parabel zwischen der Astronomie und der Geschichte Chiles der letzten 50 Jahre entwickelt. Seine Stärke und Faszination gewinnt der Film vor allem aus den Texten des Autors und aus den phantastischen Bildern der Wüste und des Sternenhimmels in Chile.

Der Film erhielt mehrere Preise; darunter den Europäischen Filmpreis für den besten Dokumentarfilm.

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Lichtgestalten: iNO!

Dienstag, 31. Oktober 2017 – 19.30 Uhr

Chile 2012 - Regie: Pablo Larraín


Chile, 1988. Auf internationalen Druck lässt Diktator Pinochet ein Referendum über die Fortführung seiner Präsidentschaft durchführen: Das SI bestätigt ihn weitere acht Jahre im Amt, das NO öffnet den Weg zu freien Wahlen. Alle Prognosen sagen den Sieg Pinochets voraus, der Staat und Medien mit eiserner Hand kontrolliert.

In der fast aussichtslosen Situation engagieren die Führer des breit gefächerten Oppositionsbündnisses den brillanten jungen Werbefachmann René Saavedra als Marketingberater. Der hatte bisher mehr mit Erfrischungsgetränken als mit Politik zu tun, und die ersten Entwürfe für die NO-Kampagne sind für einige seiner Auftraggeber ein gelinder Schock.

15 Minuten TV-Sendezeit stehen der Kampagne täglich zur Verfügung, ausgestrahlt zu nächtlicher Stunde. Ein Jingle, eigene Songs, knallbunte Spots im Wechsel mit ernsthaften Themen und der Verheißung kommenden Glücks: Unter der ständigen Überwachung der Polizei, mit äußerst knappen Ressourcen, immensem Zeitdruck und einigem Gegenwind aus den eigenen Reihen entwerfen René und sein Team eine überraschende Kampagne, die das Regime mehr und mehr in die Defensive drängt.

iNo! wurde 2013 als erster chilenischer Film überhaupt für den Oscar für den besten fremdspachigen Film nominiert.

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Lichtgestalten: Medianeras

Dienstag, 07. November 2017 – 19.30 Uhr

Argentinien/Deutschland/Spanien 2011 - Regie: Gustavo Taretto


Webdesigner Martín hat sich in seine Einzimmerwohnung zurückgezogen, nachdem er von seiner Freundin sitzengelassen wurde – mitsamt ihrem kleinen Terrier Susú, der ihm nun Gesellschaft leistet. Martín ist ein Phobiker auf dem Weg der Besserung. Nach und nach wagt er es, aus der Isolation seiner kleinen Wohnung und seiner virtuellen Welt herauszubrechen.

Mariana ist Architektin, aber sie verdient ihr Geld damit, Schaufenster zu dekorieren, in deren kunstvolle Gestaltung sie ihr ganzes Können legt. Gerade erst hat sie eine lange Beziehung beendet und teilt jetzt ihre Wohnung mit Schaufensterpuppen und 27 unausgepackten Umzugskartons.
Martín und Mariana leben in gegenüberliegenden Wohnblocks in Buenos Aires. Im-mer wieder laufen sie sich über den Weg, aber sie nehmen sich nicht wahr, obwohl sie doch eigentlich wie füreinander geschaffen sind. Wie können sie sich in einer Stadt mit drei Millionen Einwohnern finden?

Mit einem zwinkernden Auge erzählt MEDIANERAS eine Liebesgeschichte mit Hindernissen und ist gleichzeitig eine Hommage an Buenos Aires und an das großartige Wimmelbilderbuch „Wo ist Walter?“. MEDIANERIAS ist die Geschichte von Mariana, Martín und der Stadt Buenos Aires.

OF mit deutschen Untertiteln

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Lichtgestalten: Wild Tales

Dienstag, 14. November 2017 – 19.30 Uhr

Argentinien/Spanien 2014 - Regie: Damian Szifron


Die Welt ist ungerecht, korrupt und deprimierend. Ein scheinbar harmloser Moment kann das Fass zum Überlaufen bringen und eine Kettenreaktion hervorrufen. Manche bleiben ruhig. Andere explodieren.

WILD TALES ist ein Film über Menschen, die explodieren. Eine rabenschwarze Komödie über ganz normale Leute, die die feine Linie zwischen Zivilisation und Barbarei überschreiten.

WILD TALES ist ein Episodenfilm mit sechs unabhängigen Kurzgeschichten, die sich mit den Themen Gewalt und Vergeltung beschäftigen.

Mehr als 2 Millionen Zuschauer sahen WILD TALES in den ersten 24 Tagen nach seiner Premiere. In Argentinien war er der meistgesehene Film des Jahres. Bei den Filmfestspielen in Cannes 2014 erhielt der Film nach seiner Vorführung viel Beifall und minutenlange stehende Ovationen.

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lichtgestalten: Gloria

Dienstag, 21. November 2017 – 19.30 Uhr

Chile/Spanien 2013 - Regie: Sebastián Lelio

Diese Frau muss man einfach lieben! Gloria ist 58 Jahre alt, geschieden und ihre Kinder sind schon aus dem Haus. Doch allein will sie ihre Tage und Nächte nicht verbringen. Dem Alter und der Einsamkeit trotzend, tanzt sie voller Lebenslust auf Single-Partys und flirtet, was das Zeug hält.

Als sie den sieben Jahre älteren Rodolfo kennenlernt, scheint sie endlich eine neue Liebe gefunden zu haben. Doch was leidenschaftlich und liebevoll beginnt, wird für Gloria bald zu einer emotionalen Achterbahnfahrt. Zwischen Hoffnung und Enttäuschung schwankend erkennt sie schließlich, dass das Leben noch viel für sie bereithält. Denn diese Frau lässt sich nicht unterkriegen.

Nach jedem Rückschlag steht Gloria wieder auf und ihr Stern strahlt heller als zuvor.

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Lichtgestalten: Ein letzter Tango

Dienstag, 28. November 2017 – 19.30 Uhr

Argentinien/Deutschland 2016 - Regie: German Kral

Der argentinische Tango gilt als der Tanz der Leidenschaft, der Sinnlichkeit und Erotik. Kein Paar versteht das besser als Maria Nieves Rego (81) und Juan Carlos Copes (84). Die beiden lernen einander in ihrer Jugend kennen und entwickeln sich zu einem der berühmtesten Tanzpaare in der Geschichte des Tangos. Dabei verbindet sie eine heissblütige Liebesbeziehung, die 50 Jahre besteht. Sie lieben und hassen einander, streiten und heiraten, bis Juan schließlich seine Maria für eine jüngere Frau verlässt. Seitdem gehen die Tanz-Stars getrennte Wege.

In seiner Dokumentation lässt der argentinische Regisseur German Kral das legendäre Paar viele Jahre nach der Trennung wieder zu Wort kommen. Dabei zeichnet er die packende Lebensgeschichte der beiden nach, die den Tango-Stil mit ihren eigenen Formen revolutioniert haben. Interviews wechseln sich mit nachgestellten Szenen aus ihrem Leben und symbolischen Tango-Choreografien ab, die von aktuellen Tango-Tänzern getanzt werden.

Darüber hinaus erzählt der Film die Geschichte von Maria, die unter der Untreue ihres Partners litt, sich jedoch nie unterkriegen ließ und eine starke Persönlichkeit entwickelt hat.

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Lichtgestalten: Der Perlmuttknopf

Dienstag, 05. Dezember 2017 – 19.30 Uhr

Chile 2015 - Regie: Patricio Guzmán

DER PERLMUTTKNOPF ist ein Dokumentarfilm von Patricio Guzmán. Der Film ist nach NOSTALGIE DES LICHTS der zweite Teil seiner Dokumentarfilm-Trilogie über die Geschichte Chiles.

Guzmán bezieht sich im Film auf den Ozean an der 4.300 Kilometer langen Küste Chiles und verwebt seine persönlichen Erinnerungen metaphorisch mit historischen Versatzstücken aus der blutigen Historie des Landes von der Ausrottung der indi¬genen Völker bis hin zu den Massakern des Pinochet-Regimes. Das Meer absorbiert alle Stimmen der Erde sowie die des Weltraums, es erhält Impulse von den Sternen und überträgt sie auf lebende Organismen. Es birgt zudem das Geheimnis der Perlmuttknöpfe, die auf dem Grund gefunden wurden. Chiles eindrucksvolle Landschaft bietet Vulkane, Berge und Gletscher, erfüllt von den Stimmen der Ureinwohner Patagoniens, der englischen Seeleute und der politischen Gefangenen. Manche Leute behaupten, Wasser habe ein Gedächtnis. Dieser Film zeigt, dass es auch eine Stimme hat.

Auf der Berlinale 2015 wurde DER PERLMUTTKNOPF mit dem silbernen Bären in der Kategorie Bestes Drehbuch sowie dem Preis der ökumenischen Jury ausgezeichnet. Das Biogram Festival in Bologna, Italien vergab ebenfalls zwei Preise: den Publikumspreis sowie den Unipol Preis für den besten Film. Bei den César Awards in Frankreich wurde DER PERLMUTTKNOPF als »Bester Dokumentarfilm« geehrt.

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